Beiträge

Am 6. Oktober fand im Intercity Hotel in Düsseldorf der jährliche Verbandstag des Maler- und Lackierer- Landesinnungsverbands Nordrhein statt. Gastgeber war die Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf. Weiterlesen

15 Obermeister aus dem gesamten Kammerbezirk zum Antrittsbesuch bei Professor Wolfgang Schulhoff

Spitzenrepräsentanten der Innungen erörterten handwerksorganisatorische Themen – 15 in diesem Jahr neu gewählte Obermeister aus dem gesamten Regierungsbezirk konnte der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf gestern in der Kammer zum Erfahrungsaustausch begrüßen. Weiterlesen

Auf der alle zwei Jahre stattfindenden weltweit größten Fachmesse der Glasbranche und ihrer Zulieferer glasstec treffen sich traditionell die Unternehmer des Glaser-Handwerks zum gegenseitigen Informationsaustausch im Rahmen eines Messefrühstücks. Zugleich wird bei diesem Anlass der Handwerksnachwuchs aus den Winter- und Sommer-Gesellenprüfungen 2010 formell losgesprochen. Weiterlesen

Kfz-Innung weist auf mögliche Partikelfilter-Umrüstung hin: Der Obermeister der Kfz-Innung Düsseldorf Heinz Winkler weist hiermit noch mal die Handwerker aller Berufszweige darauf hin, ihre Dieselfahrzeuge auf die Umrüstmöglichkeit mit einem Dieselpartikelfilter prüfen zu lassen. Weiterlesen

Facharbeiter zurück ins Handwerk 

Das Förderprogramm „Langzeitarbeitslose Facharbeiter“, ist ein gemeinsames Projekt der Kreishandwerkerschaft und der ARGE Düsseldorf, um das Einstellungsrisiko langzeitarbeitsloser Fachkräfte für die Handwerksbetriebe zu minimieren. Weiterlesen

Meisterschüler und viele andere können das private Büro jetzt steuerlich geltend machen – Hohe Rückzahlungen sind zu erwarten

Sehnsüchtig erwarteten Lehrer, Außendienst-mitarbeiter und viele andere die Entscheidung. Endlich hat das Bundesverfassungsgericht ein Urteil gefällt und die betroffenen Steuerzahler haben allen Grund zu Feiern. Die Richter in Karlsruhe kippten die seit 2007 geltende beschränkte Abzugsfähigkeit der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer für ausgewählte Berufsgruppen. Die Ausgaben müssen steuermindernd berücksichtigt werden, wenn dem betroffenen Steuerzahler kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, urteilten Deutschlands oberste Richter (Az. 2 BvL 13/09). Schlechte Karten haben hingegen z.B. Richter und Professoren, die mehr als 50 Prozent ihrer beruflichen Tätigkeit im häuslichen Arbeitszimmer ausüben. In diesen Fällen sei es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass sie das Finanzamt mit keinem Cent mehr an Miet- und Nebenkosten für das Arbeitszimmer beteiligen können, entschieden die Karlsruher Richter.

Seit 2007 können Steuerzahler dem Finanzamt die Ausgaben für das private Arbeitszimmer nur noch dann in Rechnung stellen, wenn dieses den „Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit“ bildet. Diese Bedingung trifft beispielsweise auf Rechtsanwälte, Versicherungsvertreter oder Rentner zu, die ihre gesamte berufliche Tätigkeit ausschließlich in ihrem privaten Arbeitszimmer ausüben. Diese konnten und können nach wie vor die Ausgaben für Miete, Nebenkosten oder Reinigungsarbeiten für das Arbeitszimmer in unbegrenzter Höhe steuerlich geltend machen.

Hart traf die Neuregelung rund eine Million Deutsche, bei denen das Arbeitszimmer eben nicht der „Mittelpunkt“ der beruflichen Tätigkeit darstellt – wie dies beispielsweise bei Lehrern, Außendienstmitarbeitern oder Meisterschülern der Fall ist. Sie konnten bis 2007 die Ausgaben für Miete und Nebenkosten, die auf das private Arbeitszimmer entfielen, immerhin noch bis zur Höhe von 1250 Euro mit dem Finanzamt verrechnen. Doch seit 2007 akzeptierten die Beamten in diesen Fällen keinen Cent mehr.

Von der Neuregelung waren auch die Steuerzahler betroffen, die ihre berufliche Tätigkeit zu mehr als 50 Prozent im privaten Arbeitszimmer ausüben wie beispielsweise Professoren oder Richter. Denn auch sie können seit 2007 das Finanzamt an den Kosten nicht mehr beteiligen.

Doch nun urteilten die Karlsruher Richter, dass die Neuregelung zumindest in den Fällen verfassungswidrig ist, in denen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht und riefen den Gesetzgeber auf, rückwirkend zum 1. Januar 2007 nachzubessern. „Das Urteil ist eine erneute Ohrfeige an den Gesetzgeber“, sagt Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine. Steuerexperten gehen nun davon aus, dass der Gesetzgeber die Regelung vor 2007 wieder einführt. Denn eine Beschränkung der Abzugsfähigkeit der Kosten haben die Karlsruher Richter nicht moniert. Danach erhalten die 800 000 Lehrer in Deutschland und rund 200 000 sonstige Arbeitnehmer Geld für die vergangenen Jahre zurück und können auch künftig das Finanzamt wieder an den Miet- und Nebenkosten für das Arbeitszimmer bis zur Höhe von 1250 Euro beteiligen. Der Vorsitzende der Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, schätzt, dass das Urteil zu Mindereinnahmen in Höhe von rund 700 Mio. Euro pro Jahr führen wird. Im Schnitt würde jeder Steuerzahler dann pro Jahr zwischen 500 und 1000 Euro Steuern sparen.

Quelle: Welt Online – 23.07.2010

Link zum ganzen Artikel mit Beispielen

Erfolgreiche Casting-Aktion für Handwerker geht in die zweite Runde.

Das Deutsche Handwerksblatt und die SIGNAL IDUNA Versicherung laden wieder zu einem großen Foto-Shooting nach Düsseldorf. Die besten Motive schmücken dann den großen GPP-Kalender 2011. Im Vorjahr hatten die Initiatoren erstmalig die Kalenderaktion für junge Handwerker ausgelobt – mit überwältigenden Erfolg.

 

„Das Interesse unserer Leser an GPP im vergangenen Jahr hat uns alle ziemlich überrascht“, berichtet Verlagsleiter Hans Jürgen Below. Die Stimmung am Fotoset in den Werkstätten eines Berufsbildungszentrums sei richtig toll gewesen. Manche Teilnehmer hätten sich nicht gescheut, viele hundert Kilometer zu fahren, um beim Shooting dabei zu sein.

Auch in diesem Jahr können sich Handwerkerinnen und Handwerker mit Ausstrahlung wieder bei der Aktion bewerben. Das geht ganz einfach: Unter www.handwerksblatt.de stellen die Teilnehmer ein aussagekräftiges Foto von sich ein. Dann folgt das Votingverfahren. Aus den Bewerberinnen und Bewerbern mit den meisten Votingpunkten wählt die Jury die Besten aus und lädt sie zu einem Fotoshooting ein. Die besten Motive gehen dann in den Kalender 2011. Die Bewerbungsfrist endet am 1. September 2010. Wer sich ein Bild von der Aktion des Vorjahres machen will, kann den Kalender 2010 kostenlos bei der Verlagsanstalt Handwerk (www.verlagsanstalt-handwerk.de) bestellen.

Mit 17 hat man noch Träume … – Der Handschlag für eine gute Zukunft

Das Handwerk ist bekannt dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, auch wenn so mancher Jugendliche im Alter von 15-19 davon vielleicht noch träumt. Aber einen guten Start in ein selbständiges Leben mit einer soliden Ausbildung zu beginnen, wird so manchen Traum helfen zu erfüllen.

Nach Umfragen wurde festgestellt, dass viele Jugendliche mit dem Handwerk nur noch wenig verbinden bzw. die Berufe im Handwerk nicht attraktiv einschätzen. Hier war und ist Handlungsbedarf angezeigt. Daher ist eine der Zielrichtungen der aktuellen Imagekampagne, dass das Handwerk und sein Image wieder aufpoliert werden soll und sich somit Schulabgänger wieder für eine Ausbildung in einem Handwerksberuf entscheiden.

Um eine gemeinsame Veranstaltung des Düsseldorfer Handwerks ins Leben zu rufen, die es bisher noch nicht gab, aber vielerorts nachgefragt wurde, und den Beginn der Ausbildung als einen besonderen Schritt im Leben eines jungen Menschen zu würdigen, plant die Kreishandwerkerschaft Düsseldorf im Rahmen der Imagekampagne am Freitag, 17. September 2010, um 19:00 Uhr, in der Tonhalle Düsseldorf den September eine besondere Veranstaltung, nämlich den

Auf dieser Veranstaltung werden die Lehrverträge an die Auszubildenden des beginnenden Lehrjahres der Handwerksbetriebe in Düsseldorf feierlich überreicht werden. Das Ganze wird mit einem ansprechenden Programm, speziell auf das Handwerk zugeschnitten, aufgelockert werden.

Den Rahmen am 16. und 17.09. zu dieser feierlichen Veranstaltung werden die Innungen mitgestalten. Dabei werden viele Informationen über die Gewerke und die breite Palette der verschiedenen Berufsbilder vermittelt werden und auch interessante Fachvorträge sind vorgesehen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kreishandwerkerschaft und ausführlich in der kommenden Ausgabe unserer Zeitschrift.

Wolfgang Müller
(021 1) 36 70717

wolflang.mueller@kh-duesseldorf.de
www.kh-duesseldorf.de

Wie viel Eis ist im gedämmten Haus geschmolzen?

Vom 28. Mai bis zum 24. Juni 2010 führte die Landeshauptstadt Düsseldorf verschiedene Aktionen unter dem Thema „Düsseldorfer Klimawochen“ durch.

Zu Beginn dieser Veranstaltungsreihe wurde am 28.05. in Gegenwart von Oberbürgermeister Dirk Elbers und Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide am Unteren Rheinwerft in der Altstadt die sogenannte „Eisblockwette“ gestartet. Die Idee hierzu kam von der Serviceagentur Altbausanierung (SAGA). Dazu wurden zwei kleine Holzblockhäuser am Unteren Rheinwerft neben dem Umweltinfozentrum (UIZ) aufgestellt.

Die beiden Häuser wurden Dank des Düsseldorfer Dachdeckerbetriebes Gross GmbH zuvor aufwendig überarbeitet. Ein Haus wurde dabei im Neubau-Passivhaus-Standard gedämmt, das andere wurde ohne besondere Dämmung errichtet.

In jedes Haus wurde sodann ein 1000-Liter-Eisblock eingeschlossen. Bis zum Wettende am 19.06.2010 konnte nun jeder einen schriftlichen Tipp abgeben, wie viel Liter von dem Eisblock im Passivhaus geschmolzen sein werden. Klar war auf jeden Fall, dass der Eisblock im „normal“ gedämmten Häuschen schneller abschmelzen würde. Allerdings diente dieses Häuschen nur zu Vergleichszwecken und war nicht Wettgegenstand.

Am 19.06.2010 wurden nun in Anwesenheit des Oberbürgermeisters die Wette aufgelöst. Auch der Kreishandwerksmeister nahm das Ergebnis in Augenschein. Im ungedämmten Haus war das Eis komplett geschmolzen. Im gedämmten Haus waren von den ursprünglichen 1000 Litern gefrorenen Wassers – durch einen Wasserzähler genau gemessen – in den 3 Wochen insgesamt 229 Liter abgeschmolzen.

Von den drei Wettpaten (Dirk Elbers, Thomas Dopheide und Dirk Jansen) war der Kreishandwerksmeister dem Ergebnis am nächsten. Warum jedoch die Abweichung zwischen Tipp und Ergebnis so hoch war, erläuterten die Fachleute aus dem Handwerk und dem Umweltamt: Trotz der einwandfreien Dämmung war die Lage am Unteren Rheinwerft vor allem durch zwei Faktoren beeinflusst: Das gute Wetter mit viel Sonnenschein am Tage, sowie die Wärmeabstrahlung der dunklen Kaimauer in den Nächten. Die vergleichsweise geringe Abweichung zum ungedämmten Haus ist daraus zu erklären, dass der Zeitpunkt der kompletten Abschmelze dort nicht festgestellt worden war.

Übrigens: die Kreishandwerkerschaft und einzelne Innungen sind Netzwerkpartner der SAGA, die beim Umweltamt der Stadt Düsseldorf beheimatet ist. Die SAGA ist für Hausbesitzer – auch von Immobilien neueren Datums – zentrale Beratungs- und Informationsstelle bei allen Fragen zur energetischen Gebäudesanierung. Hier können unter anderem Fördermöglichkeiten, aber auch Listen von Handwerkern abgefragt werden, die sich bei der SAGA registriert haben. 

Geschäftsreise mit Privatanteil – Kosten jetzt aufteilbar und absetzungsfähig. Manchmal lässt sich im Beruf das Angenehme mit dem Nützlichen verknüpfen: Nach der Konferenz in Paris ein Wochenende in der Seine-Metropole verbringen oder im Anschluss an die Tagung in Tokio noch ein paar Tage durch Japan reisen – solche Gelegenheiten nimmt man gerne mit. Weiterlesen