Handwerk Magazin

Corona – Krise

Hoher Besuch bei der überbetreiblichen Lehrlingsausbildung in Düsseldorf

Silvia Pantel MdB besuchte das Bernhard-Klever-Haus um sich über die Ausbildungssituation im Düsseldorfer Handwerk zu informieren. Für die geplante, umfangreiche Renovierung sagte Sie Ihre volle Unterstützung zu. Begrüßt wurde Sie vom Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide, Obermeister Maler Jörg Schmitz, Obermeister Tiefbau Ralf Backens Geschäftsfürer Torsten Spengler und einigen Werkstattleitern

Impfmobil machte Station beim handwerklichen Berufsnachwuchs

 

Zahlreiche Auszubildende nutzten das Angebot zum Piks

Unter dem Motto „Jede Impfung zählt“ hatte die Kreishandwerkerschaft (KH) gemeinsam mit der Handwerkskammer (HWK) das Impfmobil der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Station am Bernhard-Klever-Haus organisiert. Das unkomplizierte Impfangebot nutzten am 20. August von 10:00 bis 13:00 Uhr rund 70 Auszubildende der Überbetrieblichen Lehrwerkstätten der KH.

Da auch an verschiedenen Düsseldorfer Berufskollegs mobile Impfungen durchgeführt werden, ergänzte der Halt am Ausbildungszentrum des Handwerks in Bilk das Impfangebot an den Berufsnachwuchs. „Das war auch wichtig.“ zog KH-Hauptgeschäftsführer Lutz Denken am Mittag zufrieden Bilanz: „Nur gemeinsam mit den jungen Leuten werden wir die Impfkampagne zum Erfolg führen.“ Er sieht für eine flächendeckende Wirkung der Covid-Impfkampagne eine ganz hohe Bereitschaft auch der Jüngeren in dualer Aus- oder Fortbildung zum rettenden Piks als unverzichtbar.

Die Kreishandwerkerschaft hatte zuvor schon eine Impfkampagne zusammen mit dem städtischen Impfzentrum für alle Mitarbeitenden in den Innungsbetrieben gestartet. Dabei wurden auch viele Lehrlinge bereits mit den schützenden Vakzinen versorgt. Denken empfiehlt allen, die die Impfgelegenheit an den Lehrwerkstätten nicht wahrnehmen konnten, einen der nächsten Impfbustermine der Stadt zu nutzen. Denn grundsätzlich richte sich das Impfangebot an den meisten Stationen an jeden, der gerne möchte und einen gültigen Ausweis bei sich hat.

Das Impfmobil wird am 17. September 2021, also vier Wochen nach diesem ersten Termin, erneut vormittags am Bernhard-Klever-Haus Station machen, um die noch erforderlichen Zweitimpfungen durchzuführen, aber darüber hinaus auch weitere Impfwillige mit dem ersten Piks zu versorgen. „Denn, wer sich impfen lässt, übernimmt Verantwortung für sich, die Personen in seinem Umfeld und insbesondere für diejenigen, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht impfen lassen können.“ so Denken in seinem Statement.

Das Handwerk steht zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Das zeigt auch die seit einiger Zeit laufende handwerkseigene Mobilisierungskampagne für einen möglichst flächendeckenden Impferfolg im Wirtschaftssektor mit dem Blaumann unter dem Hashtag #hochkrempelnfürshandwerk.

Azubi-Drive-In der Handwerkskammer Düsseldorf

Mitmachen und Nachwuchskräfte gewinnen!

Die Corona-Pandemie hat die Berufsorientierung in diesem Jahr sehr erschwert. Es gab kaum Präsenzveranstaltungen, in denen die Schülerinnen und Schüler und die Betriebe Kontakt miteinander aufnehmen konnten. Das hat die Suche nach einem passenden Auszubildenden nicht einfacher gemacht.

Mit dem Veranstaltungsformat Azubi-Drive-In will die Handwerkskammer Düsseldorf (HWK) hier gegensteuern. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht dieser erfolgreiche Weg weiter.

Daher lädt die Handwerkskammer ganz herzlich ein, bei der zweiten Auflage des Speeddatings der besonderen Art dabei zu sein. Es findet statt am

 

Samstag, dem 18. September 2021,

10.00 bis 13.00 Uhr,

auf dem Gelände der Handwerkskammer Düsseldorf,

Georg-Schulhoff-Platz 1 in 40221 Düsseldorf.

Nutzen Sie als Ausbildungsbetrieb diese Chance, noch freie Ausbildungsplätze für 2021 und/oder Stellen bereits für 2022 zu besetzen!

Das Konzept des Azubi-Drive-In ist dabei denkbar einfach: In persönlichen Gesprächen mit Ihnen haben junge Leute Zeit, sich interessant zu machen – und umgekehrt. Sie wiederum präsentieren sich mit Ihrem Beratungsstand auf dem Parkdeck der HWK – also im Freien und mit Abstand. Eine bessere Gelegenheit, potentielle Bewerberinnen und Bewerber direkt kennen zu lernen, gibt es sicherlich nicht.

Melden Sie sich deshalb jetzt kostenlos unter https://www.hwk-duesseldorf.de/speeddating an.

Anmeldeschluss ist der 29.08.2021.

Sie haben Fragen? In der Handwerkskammer steht Ihnen die Ausbildungsberatung unter der Telefonnummer (0211) 8795-629 oder der Email-Adresse speeddating@hwk-duesseldorf.de gerne zur Verfügung. Machen Sie mit!

Impfkampagne durch Betriebsärzte

Kreishandwerkerschaft interveniert bei Landesgesundheitsminister Laumann

Sicherlich können wir uns in Europa und insbesondere in Deutschland im Vergleich zu den meisten Staaten eigentlich glücklich schätzen, so schnell mit Impfstoff auch relativ breit in der Bevölkerung bereits versorgt zu sein. Aber dennoch läuft die Bekämpfung der Pandemie weitaus holpriger als nötig und (möglicherweise zu früh) geweckte Erwartungen können vielfach nicht so erfüllt werden wie es wünschenswert wäre.

So durften seit dem 7. Juni 2021 auch die Betriebsärzte mit eigenen Impfungen die Kampagne unterstützen. Allerdings waren mit dem Fall der Priorisierung, zusätzlichen impfberechtigten Gruppen und dem Lieferausfall verschiedener Impfstoffe in keiner Weise ausreichende Vakzine hierfür vorhanden. Daraufhin konnten schon bereitstehende Impfstraßen in großen Unternehmen nur zu einem kleinen Teil oder sogar gar nicht in Betrieb genommen werden.

Auch unser betriebsärztliche Dienstleister, mit dem wir eine Impfkampagne für die Belegschaften der kleinen und mittleren Handwerksbetriebe aus unseren Innungen schon seit März dieses Jahres planen, hatte mit dem Mangel an Impfstoffen zu kämpfen und bekam lange Zeit keine oder keine ausreichende Zuteilung zugelassener Vakzine um diese Kampagne zu starten.

Unsere Mitgliedsbetriebe hatten und haben in aller Regel alle notwendigen und zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergriffen um ihre Mitarbeiterschaft und natürlich auch die Kundschaft vor Infektionen zu schützen. Dazu sollte natürlich auch eine möglichst zeitnahe Impfung zu einer Entlastung und mehr Sicherheit führen. Natürlich haben die Betriebe auch ein Eigeninteresse, denn jeder quarantäne- oder gar krankheitsbedingte Ausfall kann zu starken betrieblichen Einschränkungen führen.

Auf Grund der hohen Erwartungshaltung unserer Mitglieder hatten wir bereits am 2. Juni 2021 den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen angeschrieben und eindringlich um Unterstützung bei der Zuteilung der Impfdosen an die Betriebsärzte gebeten. Denn viele der fleißigen Menschen im Handwerk fühlen sich zurzeit von der gesamten Impfkampagne regelrecht ausgeschlossen, obwohl sie alles Erforderliche leisten um unsere Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Leider wurde unser Anliegen in einer schriftlichen Antwort des Ministeriums am 10. Juni mit dem Verweis auf die Nichtzuständigkeit der Landesregierung bei der Verteilung der Impfstoffe abgelehnt. Gleichzeitig wurde aber auch auf die positive Entwicklung hinsichtlich der (erwarteten!) Impfstoffmengen ab Juli 2021 verwiesen und dass bis zum Spätsommer jede impfwillige Person ein Impfangebot erhalten soll.

Bei aller Rücksichtnahme auf die eingetretenen Widrigkeiten hätten wir uns jedoch eine schnellere und frühere Impfung der Belegschaften gewünscht. Denn nach mehr als einem Jahr Pandemie und vielen zusätzlichen Belastungen durch Beachtung der Hygieneregeln hätten die Handwerker es mehr als verdient gehabt mit einem vollen Impfschutz rechtzeitig zur Ferienzeit auch eine erholsame Urlaubszeit verbringen zu können.

Nach den neuesten Pressemeldungen sollen nun tatsächlich im Juli weitaus größere Mengen an Impfdosen als bisher zur Verfügung stehen. Daher setzt sich die Kreishandwerkerschaft Düsseldorf auch weiterhin dafür ein, jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter – unabhängig ob leitend, handwerklich oder kaufmännisch in den uns angeschlossenen Betrieben tätig – so schnell wie möglich eine Teilnahme an der Impfkampagne insgesamt zu ermöglichen. Dies ist aus unserer Sicht natürlich auch wegen des mittlerweile verstärkten Auftauchens der Delta-Variante und der leider vermehrt auftretenden Unvorsichtigkeiten im alltäglichen Umgang miteinander vonnöten.

Aktueller Baustoffmangel

ZDH-Rundschreiben zu den Vorschlägen des Bundeswirtschaftsministers

Zurzeit klagen Handwerksunternehmen insbesondere der Bau- und Ausbaugewerke über Lieferengpässe von Rohstoffen und Vorprodukten und die damit einhergehenden Preissteigerungen. Betroffen sind neben Holz, sonstigen Baumaterialien, Metallprodukten und Kunststoffen auch Halbleiter. Wesentliche Ursachen liegen sowohl in Aufkäufen aus dem außereuropäischen Ausland auf Grund der anziehenden Weltkonjunktur als auch in Beeinträchtigungen von globalen Lieferketten sowie veränderter Nachfrage resultierend aus der Pandemie und dem Kampf gegen den Klimawandel.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat in einer aktuellen Stellungnahme die Maßnahmenvorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) zur Verbesserung der Versorgung mit Holzprodukten, anderen Baustoffen und Vorprodukten kurz bewertet. Am 19. Mai 2021 hatte ein Runder Tisch des Bundeswirtschaftsministers mit Vertretern des Handwerks und den Verbänden der Holzwirtschaft stattgefunden. Dabei wurde auch die „ZDH-Agenda zur Entschärfung der Preis- und Beschaffungsprobleme“ übermittelt. In den Schlussfolgerungen das Bundeswirtschaftsministeriums und dessen Maßnahmevorschlägen dominieren nun leider sehr die holzspezifischen Aspekte. Dabei entsprechen sowohl die angekündigte Aufhebung bzw. Aussetzung der Einschlagsbegrenzung für Fichtenholz als auch der thematisierte Kapazitätsaufbau im Bereich der Sägewerke den ZDH-Forderungen.

Dass im Kontext der aktuellen Beschaffungs- und Preisprobleme auf die – zwischenzeitlich bis zum 30. September verlängerten – Corona-Hilfen (Überbrückungshilfe und erleichtertes Kurzarbeitergeld) verwiesen wird, wertet der ZDH als wichtigen Hinweis darauf, dass auch seitens der Bundesregierung diese Beschaffungs- und Preisprobleme als mittelbare Folge der Corona-Pandemie anerkannt werden.

Hinsichtlich des Umgangs mit diesen Problemen im Rahmen öffentlicher Bauaufträge wird auf die einschlägigen Hinweise des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat verwiesen (Preisgleitklauseln und Verzicht auf Konventionalstrafen). Erfreulicherweise werden diese nun ergänzt um den Hinweis, dass auch „in bestehenden Verträgen der zulässige Spielraum im Rahmen des Haushalts- und Vergaberechts ausgeschöpft werden (soll), um Preiserhöhungen in der Beschaffung von notwendigen Baustoffen soweit wie möglich auszugleichen“. Der ZDH sieht insbesondere auf kommunaler Ebene, dass sich die dort Verantwortlichen teilweise noch sehr zurückhaltend bei der praktischen Umsetzung der Erlasslage zu öffentlichen Bauaufträgen zeigen. In solchen Fällen kann und sollte vor Ort auf dieses deutliche Signal seitens der Bundesregierung verwiesen werden.

Positiv wertet der ZDH, dass die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten und in den Lieferketten auch über die Holzversorgung hinaus von einer Arbeitsgruppe mit Staatssekretären der betroffenen Bundesministerien in den nächsten Wochen genau beobachtet werden sollen. Als ungeeignet werden vom BMWI (zu Recht) handelspolitische Maßnahmen wie Ausfuhrbeschränkungen und Strafzölle angesehen. Gleichzeitig soll auf EU-Ebene der Aufbau neuer Kapazitäten für (nicht nur) bauspezifische Stoffe, Materialien und Produkte im europäischen Binnenmarkt gestärkt werden. Dabei weist die thematisierte Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten zumindest in die richtige Richtung.

Nach Rückmeldungen aus der Handwerksorganisation stellt der ZDH zumindest im Holzbereich aktuell eine gewisse Preisberuhigung fest. Daraus schöpft sich die Hoffnung, dass sich auch für weitere relevante Stoffe, Materialien und Produkte im weiteren Jahresverlauf deutliche Normalisierungstendenzen abzeichnen. Allerdings gehen Fachexperten überwiegend davon aus, dass die Preise nicht mehr auf das Niveau vor den jüngsten Marktturbulenzen sinken werden. Die fehlende Kalkulierbarkeit bei Verfügbarkeit und Preisen bleibt bis auf Weiteres eine der größten Herausforderungen für die betriebliche Praxis.

Der ZDH erwartet von Bund und Ländern nun eine zügige Umsetzung der Maßnahmevorschläge, aber auch weitere Anstrengungen, um die aktuelle Situation – wo immer möglich – zu entschärfen. Dabei darf es zu keiner Verengung auf den Rohstoff Holz kommen. Vielmehr müssen auch die Preis- und Beschaffungsprobleme bei allen weiteren betroffenen handwerksspezifisch wichtigen Baustoffen und Vorprodukten gelöst werden.

Berichtsheft digital

Die App für Azubis im Maler und Lackierer-Handwerk

Ein Berichtsheft muss jeder führen, der eine Ausbildung macht. Und das regelmäßige Führen des Berichtshefts ist in vielen Betrieben oft ein leidiges Thema. Jetzt kann das Digitale Berichtsheft für das Maler- und Lackierer- und das Fahrzeuglackiererhandwerk Abhilfe schaffen. Es spart Zeit und schont Nerven – bei Azubis und Ausbildern.

Als Voraussetzung muss im Ausbildungsvertrag ergänzend miteinander vereinbart werden, dass das Berichtsheft in digitaler Form zu führen ist. Dann kann mit der Berichtsheft App des Bundesverbands Farbe der anerkannte Ausbildungsnachweis digital zum Einsatz kommen. Damit geht mit Wochenansicht und Ampelsystem nichts mehr verloren. Alle Tätigkeiten können jederzeit einfach im Handy festgehalten werden. Die Berichte können von den Ausbildern schnell am Computer geprüft und abgezeichnet werden. Für die Prüfung lassen sich alle Jahresberichtshefte auf einen Klick herunterladen.

Das Digitale Berichtsheft kann vom Ausbildungsbetrieb im Maler- und Lackierershop bestellt werden. Die Ausbilder wählen aus, wie viele Berichtshefte (Anzahl der Auszubildenden) für welche Ausbildungsjahre benötigt werden. Direkt nach der Bestellung erhalten sie die Zugangsdaten für die Anwendung. Damit können die Zugänge der Auszubildenden verwaltet und über die Berichtshefte kommuniziert werden.

Die „Berichtsheft-App Farbe“ steht für Auszubildende kostenlos im App Store oder bei Google Play zum Download bereit. Von ihrem Ausbildungsbetrieb erhalten die Azubis einen Zugangscode zur Eingabe in die App um sich dann mit ihren Ausbildern zu verbinden. Systemvoraussetzungen: iOS: 10.0 oder neuer, Android: 4.4 oder höher, Desktopanwendung ab: Microsoft Edge 12, Chrome 45, Safari 10, Firefox 22 und Opera 32

Quelle: Maler- und Lackiererinnungsverband Nordrhein

Unsere Leistungen

Rechtsberatung

Insbesondere in rechtlichen Fragen sind Sie mehr und mehr auf qualifizierte Beratung und Information durch kompetente Fachberater angewiesen

Inkasso

Zeit ist Geld. Damit Sie Ihre Zeit in sinnvolle betriebliche Entscheidungen und Angelegenheiten investieren können, bieten wir Ihnen über unsere Rechtsabteilung das Forderungsinkasso

Formularservice

Zur weiteren rechtlichen Absicherung in vertraglichen Dingen bieten wir unseren Innungsmitgliedern von Juristen auf das Handwerk ausgerichtete Musterverträge und -formulare an

Interessenvertretung

Wir machen uns stark für unsere Mitglieder. Unser politisches Engagement für Ihren Betrieb. Damit Sie wirtschaftlich immer stärker werden.

Versorgungswerk

Das Versorgungswerk als Sozialeinrichtung des Handwerks in Düsseldorf gibt Ihnen kostenlos Antworten und Entscheidungshilfen zu Ihren Fragen

Vergünstigungen

Nehmen Sie teil an den Sondervergünstigungen des Stromrahmenvertrages der Kreishandwerkerschaft mit der Stadtwerke Düsseldorf AG. Dieses Angebot gilt für alle uns angeschlossenen Innungsbetriebe mit dem Sitz in NRW.

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Kreishandwerkerschaft Düsseldorf