Internationalität, Diversität, Digitalisierung – ist das noch Handwerk? Das Handwerk zeigt am Beispiel von fünf Kampagnenbotschaftern, wie zukunftsweisend einer der ältesten deutschen Wirtschaftsbereiche tatsächlich ist. 

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Das Handwerk bedauert die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, aus der Europäischen Union  auszutreten. Ab dem 30. März um 00:00 Uhr ist das Vereinigte Königreich kein Mitglied mehr der Europäischen Union. Die Frage die noch zu klären ist bleibt: Wie werden EU und UK auseinandergehen, und in welchem Verhältnis werden die beiden in Zukunft zueinander stehen?

Der Wirtschaftsverkehr zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich ist für beide Länder ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor und hat zu einer starken Verflechtung der beiden Volkswirtschaften geführt. Eine Beeinträchtigung hätte auch negative Auswirkungen für viele Handwerksbetriebe. Besonders die Einführung von möglichen Zollkontrollen und der damit einhergehende bürokratische Aufwand könnte auf Handwerksunternehmen abschreckend wirken. Einfache und übersichtliche Exportregeln haben daher für Handwerksbetriebe oberste Priorität. Dies gilt nicht nur für den Güterexport. Auch der Handel mit  Dienstleistungen muss zu fairen Bedingungen möglich bleiben.

Auf der europäischen Seite werden die Austrittsverhandlungen von der eigens hierfür gegründeten Task Force Article 50 gegründet, benannt nach Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union, welcher den Austritt eines Mitgliedsstaates regelt. Auf der britischen Seite wurde das Ministerium für die Austrittsverhandlungen gegründet (Department for Exiting the European Union, DExEU).

Für die Austrittsverhandlungen sind zwei Jahre vorgesehen. Können sich beide Seiten nicht bis zum 29. März 2019 auf ein Austrittsabkommen einigen, gelten ab dem 30. März 2019 die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO).

Vertiefende Informationen finden Sie bei Germany Trade and Invest (GTAI).

Im Interview mit der Deutschen Universitätszeitung (duz) spricht ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer über Kooperationen von Hochschulen und Handwerksbetrieben. 

Warum ist Forschungstransfer auch – oder vielleicht gerade – für Handwerksbetriebe wichtig?
Handwerker, die ein Problem in der Praxis erkennen, suchen nach der besten Lösung. Hierfür verfügen sie nicht nur über hoch qualifiziertes Personal und zeichnen sich durch einen hohen Grad an Flexibilität aus. Vielmehr denken Inhaber und Mitarbeiter aufgrund ihrer direkten Beziehung zum Kunden in den Dimensionen ihrer Auftraggeber und suchen auch stets nach innovativen Lösungen, die marktgerecht und realistisch sind. Nicht alle technischen Probleme können aber immer von den Handwerksunternehmen selbst gelöst werden. Hier liefert die Wissenschaft wertvollen Input. Gleichzeitig bietet eine Kooperation mit dem Handwerk den Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen in die praktische Anwendung zu bringen. 

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Bei der Pressekonferenz des Aktionsbündnis „Leben auf dem Land“ forderte ZDH-Präsident Wollseifer, ländliche Räume durch gute Standortbedingungen und Infrastrukturen dauerhaft als Lebens- und Arbeitsorte zu sichern:

„Für das Handwerk sind die ländlichen Räume als Standorte für Hunderttausende Betriebe unverzichtbar. Handwerker bilden aus und beschäftigen Menschen in ländlichen Räumen, sie sichern maßgeblich die Versorgungsstrukturen und viele tragen durch ihr ehrenamtliches Engagement das gesellschaftliche Leben in Dörfern und Kleinstädten. Gemeinsam müssen wir diese wichtigen Zukunftsräume durch gute Standortbedingungen und Infrastrukturen dauerhaft als Lebens- und Arbeitsorte sichern.  

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Ende des vergangenen Jahres konnte der stellvertretende Obermeister der Fachinnung Stahl und Metall, Peter Maxisch, seinem Kollegen und ehemaligen Prüfer, Kurt Hackspiel, im Rahmen der Innungsversammlung in der Kreishandwerkerschaft den Goldenen Meisterbrief überreichen. Weiterlesen

Am 13. November 2018 ging für das Düsseldorfer Elektro-Handwerk eine Ära zu Ende: Obermeister Georg Eickholt , weiter über Düsseldorf hinaus bekannt für seine handwerkspolitische Weitsicht, trat bei den anstehenden Neuwahlen zum Vorstand nicht mehr an, um die Verantwortung im Ehrenamt in jüngere Hände zu legen. Weiterlesen

Feiern Sie mit uns Karneval auf der 3. Handwerkersitzung in der Rheinterrasse Düsseldorf: Die Kreishandwerkerschaft Düsseldorf, die Gesellschaft Düsseldorfer Spiesratze e.V. 1911 und die Tonnengarde Niederkassel 1887 e.V präsentieren gemeinsam:

Die 3. Handwerkersitzung

am Freitag, 22. Februar 2019,

ab 19:11 Uhr,

im großen Radschläger-Saal,

der Rheinterrasse Düsseldorf.

Das Düsseldorfer Handwerk feiert Karneval und mit dabei sind: Ne Knallkopp, Wolfgang Trepper, Willi und Ernst sowie die KG Regenbogen. Die Ehre ihres Besuches werden uns das Prinzenpaar der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Niederkasseler Tonnenbauernpaar jeweils mit Gefolge erweisen.

Für beste musikalische Stimmung sorgen Druckluft, De Fetzer und die Räuber.

Der Radschläger-Saal bietet Platz für bis zu 900 Personen. Der Eintrittspreis bleibt stabil bei 25 Euro. Kartenreservierung ist möglich unter karten@kh-duesseldorf.de. Die Eintrittskarten werden wir nach schriftlicher Bestellung ca.
4 Wochen vor der Veranstaltung übersenden.

Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich schriftliche Anmeldungen akzeptieren können. Zudem können wir verbindlich bestellte und bezahlte Karten leider nicht zurücknehmen.

Als Rudolf Braun zum ersten Mal zum Obermeister der Dachdecker-Innung Düsseldorf gewählt wurde, hieß der amtierende Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland noch Helmut Schmidt. Seit dem 1. April 1978, somit mehr als vier Jahrzehnte – und weitere drei Kanzler später – hieß der Chef der organisierten Dachdecker in Düsseldorf dann Rudolf Braun. Mit den Neuwahlen zum Vorstand am 22. November 2018 im Rittersaal der Hausbrauerei „Zum Uerige“, wollte der 74-jährige Dachdeckermeister nun nicht mehr erneut antreten.

In einer launigen Ansprache dankte Walter Joecken, ein enger Weggefährte Brauns, dem scheidenden Obermeister für seine herausragenden Leistungen im Ehrenamt und lobte die außergewöhnliche Ausdauer sich für das Dachdecker-Handwerk einzusetzen, vieles zum Wohle des Handwerks voran getrieben und nie den sicheren Stand verloren zu haben.

Bei den nachfolgenden Neuwahlen wurde der langjährige Stellvertreter Andreas Braun dann einstimmig zum Obermeister gewählt. Als neuer stellvertretender Obermeister erhielt Oliver Dirkx das Votum der Versammlung. Eduard Fuchs wurde als Lehrlingswart wiedergewählt. Die weiteren Vorstandmitglieder sind nunmehr Udo Herchenhahn, Michael Beyerbacht, Marc Peschel, Sebastian Frederick Leinung und Peter Fischer.

Als eine seiner ersten Amtshandlungen überreichte der neue Obermeister eine Ehrenurkunde an Rudolf Braun und sprach ihm für sein ehrenamtliches Engagement in den letzten vier Jahrzehnten größten Dank und höchste Anerkennung der Berufsorganisation aus. Daraufhin ernannten die Innungsmitglieder auf Vorschlag des Vorstandes ihren bisherigen Innungschef zum Ehrenobermeister und gratulierten mit lang anhaltendem Applaus.

Rudolf Braun bedankte sich bei allen Weggefährten, insbesondere den Mitstreitern aus dem Vorstand, für die hervorragende und ausgezeichnete Zusammenarbeit in diesen 40 Jahren und freute sich sichtlich über die besondere Wertschätzung, die ihm durch „seine“ Mitglieder nun zuteil wurde.