Bei der Reduzierung von Luftschadstoffen müssen nach Meinung von ZDH-Präsident Otto Kentzler die ökologischen und ökonomischen Notwendigkeiten in Einklang gebracht werden. In einem Beitrag für den Pressedienst „markt intern“ fordert er mit der „schneller drehenden Spirale der Fahrverbote“ Schluss zu machen.

„Das Handwerk bekennt sich eindeutig zu einer Politik der Reduzierung von Luftschadstoffen. Als Umweltdienstleister Nummer eins helfen wir bei der Nachrüstung von Fahrzeugen, treiben eine wirksame energetische Gebäudesanierung voran und sind führend bei der Entwicklung und dem Ausbau umweltgerechter Energiesysteme. Die Wirkung städtischer Umweltzonen wird jedoch von Experten infrage gestellt und die bisherige Bilanz ist in jeder Hinsicht ernüchternd. Sicher ist: Übereilte und unverhältnismäßige Fahrverbote treffen vor allem die kleinen und mittleren Betriebe in den Städten. Die Entwertung der handwerklichern Fuhrparks alarmiert uns. Daher muss es uns gelingen, die ökonomischen und ökologischen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen. Alle Möglichkeiten zur mittel- und langfristigen Reduzierung der Luftschadstoffe müssen mit einbezogen werden – doch mit der immer schneller drehenden Spirale der sich verschärfenden Fahrverbote muss Schluss gemacht werden.“

Quelle: Zentralverband des Handwerks, 04.03.2011