Düsseldorf (LGH). Mit Beginn des neuen Jahres hat die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) die Koordination der Initiative „Jugend in Arbeit plus“ übernommen. Sie gilt seit vielen Jahren als das Erfolgsmodell, um Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen am Arbeitsmarkt doch in eine Beschäftigung zu bringen. Insbesondere Handwerksunternehmen haben sich der inzwischen mehr als 30.000 jungen Menschen angenommen und den Großteil von ihnen auch nach der Qualifizierung und Eingliederung als Lehrlinge oder in einer regulären Arbeit behalten.

Seit der Bund 2008 in die Förderung der Lohnkostenzuschüsse für die Jugendlichen eingestiegen ist, hat das Landesprogramm „Jugend in Arbeit plus“ die Funktion eines flankierenden Angebotes erhalten. Das Land unterstützt dabei mit eigenen Mitteln und mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds einerseits die beteiligten Beratungsstellen und andererseits die Koordinatoren bei den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern. Die Kammerkoordinatoren tragen dabei insbesondere zu einer passgenauen Vermittlung der Jugendlichen in interessierte Betriebe bei, indem sie die jungen Leute und die Firmen im Vorfeld beraten und die Arbeitsverhältnisse später noch eine gewisse Zeit begleiten.

Aufgabe der LGH ist es nun, zentrale Ansprechpartnerin für die Koordinatoren der nordrhein-westfälischen Handwerkskammern und Schnittstelle zu den übrigen Projektbeteiligten auf Landesebene zu sein. Dabei unterstützt sie die Kammerfachkräfte bei deren regionalen Aufgabenstellungen, organisiert den Erfahrungsaustausch dieser Gruppe beispielsweise über regelmäßige zentrale Treffen und bearbeitet Fragen, die von überregionaler Bedeutung sind.

Nähere Informationen zum Programm und zur Koordination für den Bereich des Handwerks sind bei Ina Grothe unter Tel.: 0211/ 30 108-395 oder über die E-Mail-Adresse grothe@lgh.de erhältlich.