Ab Februar macht das Handwerk wieder bundesweit mit Anzeigen und Plakaten auf sich aufmerksam. „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ präsentiert sich dabei als Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft. Denn die kontinuierliche Entwicklung innovativer Produkte gehört zum Selbstverständnis des Handwerks. Ob energie­effiziente Kugelsonnenkollektoren, sportliche Elektroautos oder außergewöhnliche Weiterentwicklungen altbe­kann­ter Musikinstrumente – das Handwerk ist mit seinen zahlreichen innovativen Ideen „Offizieller Partner der Evolution“.Düsseldorf, 2. Februar 2011 – Die Innovationsleistung des Handwerks wird stark unterschätzt. Fortschritt ist jedoch vielfach nur mit der „Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ denkbar. 47 Prozent der Unternehmen des Wirtschaftssektors Handwerk haben inner­halb von drei Jahren ein Innovationsvorhaben durchgeführt. Das hat das Wirtschaftsfor­schungsinstitut Prognos bereits im Jahr 2006 in einer umfassenden Studie ermittelt. Die besondere Entwicklungsstärke des Handwerks ver­deutlichen auch mehrere Motive der aktuellen Imagekam­pagne des Handwerks. Ihre Botschaft: Vom ersten Steinrad hin zur Leichtmetallfelge – das Handwerk bringt die Menschheit voran. Selbst im Weltall stellt das Handwerk seine Innovationskraft unter Beweis. Das Motiv „Gestern hinterm Mond. Heute auf dem Mars.“ etwa unterstreicht mit einem Augenzwinkern, dass auch die Weiten des Weltraums nur mit Hilfe solider Handwerks­arbeit erforscht werden können.

Zahlreiche Betriebe auch in unserer Region stehen mit ihren einzigartigen Erfindungen beispielhaft für die Fähigkeit des Handwerks, kundenorientierte und nachhaltige Problemlösungen zu finden, Entwicklungs­prozesse anzustoßen und neue Produkte bis zur Marktreife zu führen.

Neuerungen entstehen im Handwerk dabei typischerweise inkremental, d.h. in Form der Weiter­entwicklung von Produkten, Services und Produktionsmitteln (Werkzeuge, Anlagen, Verfahren) im engen Kontakt mit Kun­den, Lieferanten, Kooperationspartnern und Mitbewerbern. Doppelter Vorteil der Handwerker: Sie sind zum einen technologisch gut ausgebildet. Zum anderen ist die individuelle Problemlösung für sie tägliche Routine.

Ohne Handwerk würden sich technische Innovationen weder verbreiten noch sich am Bedarf der Menschen entlang weiterentwickeln.

Aber auch für sein Kreativpotenzial an originären Erfindungen genießt das Handwerk zu Recht höchsten Res­pekt, wie die nachstehenden Fallbeispiele eindrucksvoll dokumentieren:

Innovative Beleuchtungstechnik mit LED

Georg Eickholt und Uwe Isenbügel haben einen LED-Lampeneinsatz für historische Gaslaternen entwickelt, der Energie spart und Treibhausgase reduziert, ohne dass die Bürger auf das gewohnt gemütliche Licht einer her­kömmlichen Gaslaterne verzichten müssen.

Georg Eickholt möchte gerne, dass den Düsseldorfern ein Licht aufgeht. Der Elektrotechniker­meister und In­ha­ber der Georg Eickholt Elektro GmbH hat sich 1979 selbstständig gemacht und leitet heute ein Unterneh­men mit 70 Mitarbeitern. Das Dienstleistungsangebot erstreckt sich auf die Planung, Projektierung, Ausfüh­rung und Wartung von Elektroinstallationen für Haus und Gewerbe, Daten- und Netzwerktechnik, Beleuchtungs­anlagen, Kommunikationstechnik, Facility-Management, Sicherheitstechnik sowie Gebäude- und Medientechnik.

Zusammen mit Uwe Isenbügel, Inhaber der IC Industrielle Computertechnik GmbH, tätig im Geschäftsfeld Ent­wicklung und Fertigung von elektronischen Produkten, hat Georg Eickholt einen LED-Lampeneinsatz für histo­rische Gasleuchten und schon elektrifizierte Straßenlaternen ent­wickelt, der sich mit nur wenigen Hand­griffen einsetzen lässt. Die Anregung zur Entwicklung kam von den Düsseldorfer Stadtwerken.

Außerdem entwickelt und installiert die Georg Eickholt Elektro GmbH auch E-Tankstellen, die mittlerweile von Parkhäusern in und um Düsseldorf nachgefragt werden.

Ansprechpartner: Georg Eickholt, Telefon 0211 – 30 20 67 2