Europa „zum Anfassen“ präsentiert der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) anlässlich der 4. KMU-Woche der Europäischen Kommission. Start ist am Mittwoch, 17. Oktober in Brüssel bei der offiziellen Auftaktveranstaltung. Bis Ende November werden „Leuchtturmveranstaltungen“ des Handwerks in vielen Regionen Deutschlands folgen. „Wir informieren über zentrale Europa-Themen und diskutieren sie praxisnah mit unseren Handwerkern“, erklärt ZDH-Präsident Otto Kentzler die Idee.

Ob Bürokratie-Abbau, Finanzierung oder Fachkräftemangel – für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird Europa immer wichtiger. Mit der KMU-Woche vom 15. bis 20. Oktober möchte die EU-Kommission den Stellenwert der 20 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen hervorheben und ihren Beitrag für ein wirtschaftlich starkes Europa betonen. In allen 27 EU-Mitgliedsstaaten werden Veranstaltungen zum Mittelstand angeboten.

Als Mitkoordinator der deutschen KMU-Woche hat der ZDH ausgewählte Veranstaltungen zu regionalen Leuchtturmveranstaltungen erkoren. Die Kammer Aachen etwa konzentriert sich auf die Europapolitik, in den „Regensburger Wirtschaftsgesprächen“ geht es um das Thema KMU-Finanzierung, die Kammer Magdeburg informiert zur Außenwirtschaft und die Kammer München zum Bürokratie-Abbau.

Die heutige Auftaktkonferenz zur europäischen KMU-Woche steht unter dem Motto „Frauen als Unternehmerinnen“. Die Dresdener Maßschneidermeisterin Tatjana Löwen vertritt das deutsche Handwerk. Die Unternehmerin wurde in Tadschikistan geboren, kam als Spätaussiedlerin nach Deutschland und betreibt heute Boutique und Atelier in der Dresdener Neustadt. Im Workshop „Unternehmerinnen mit Migrationshintergrund“ wird sie über ihre Erfahrungen bei der Unternehmensgründung berichten.

Informationen zu allen Terminen rund um die KMU-Woche stellt der ZDH unter folgendem Link bereit:  http://www.zdh.de/europapolitik/kmu-woche.html