Handwerk Triebkraft und Stabilisator der Wirtschaft am Unteren Niederrhein: Die 23. „Handwerk Live“-Fahrt des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstages mit 40 Spitzenbeamten aus vier Ministerien der Landesregierung, Leitern von Behörden und Transfereinrichtungen, mittelstandsnaher Banken sowie Medienvertretern an Bord führte am Montag zu drei innovativen Familienunternehmen des Handwerks am Unteren Nieder­rhein – allesamt ansässig in Goch. Station gemacht wurde bei den Firmen Schoofs Holzverarbeitung & Fensterbau GmbH, Rohr- und Kanal Umwelttechnik Franz Janßen GmbH und Metall- und Stahlbau Peters. Auch Kreiswirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers ließ es sich nicht nehmen, vor Ort für den leistungsstarken Wirtschaftssektor zu werben.

Schoofs Holzverarbeitung & Fensterbau GmbH

Siemensstr. 54, 47574 Goch, t. 02823 – 20 79-0

Ansprechpartnerin Gaby Schoofs.Winkelhofer

Die 30 Mitarbeiter große, auf Fenster- und Türenbau spezialisierte Fachfirma ist 1933 gegründet worden. Der Ausbildungsbetrieb ist außerdem im Fassadenbau und in der Herstellung und Vertrieb von Wintergärten engagiert.

Rohr- und Kanal Umwelttechnik Franz Janßen GmbH           

von-Monschaw-Str. 6, 47574 Goch, t. 02832 – 939200

Ansprechpartner Niklas Janßen

Das ausbildende Rohr- und Kanalreinigungs- und Anlagenbauunternehmen mit rd. 45 Mitarbeitern wurde vor 42 Jahren gegründet. Drei Besonderheiten betreffen

1.            die eigene Herstellung von Kanalsanierungsfahrzeugen und Entwicklung von
Kanalreinigungsrobotern für in- und ausländische Märkte (z.B. USA).

2.            die Kanalerkundung mit einer Farb-, Dreh-, und Schwenkkopf-Satellitenkamera.

3.            Ein Stutzen- und Sanierungsverfahren der Firma ist patentiert.

Ferner gehört die Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen gemäß $ 61 Landeswassergesetz zum Leistungsbild des Unternehmens.

Stahl- und Metallbau Peters GmbH

 Dieselstr. 17, 47574 Goch, t. 02823 – 92420

Ansprechpartner: Josef Peters

Dieses 321 Jahre alte Schlosserunternehmen mit 25 Mitarbeitern bildet ebenfalls seit Generationen aus. Die Angebotsschwerpunkte lauten: Schlosserei und Stahlbau, Leicht­metallbau, CNC-Bearbeitungszentrum, Denkmalschutz (z.B. die Stahlfenster der restau­rierten Frauenkirche in Dresden).

Die Besuchsfahrt endete in Düsseldorf mit der Besichtigung der Georg Eickholt Elektro GmbH. Das innovative elektro- und informationstechnische Unternehmen des Innungs­obermeisters und stellvertretenden Kreishandwerksmeister Georg Eickholt hat sich auf Gebäudesystemtechnik, Videotechnik, Brandmeldeanlagen, Alarmanlagen, Umrüstungs­sätze für historische Gasleuchten (Gas-LED), erneuerbare Energien (Wärmepumpen und Solaranlagen) und Elektromobilität (Stromtankstellen eigener Herstellung) spezialisiert. Die 1978 gegründete Firma beschäftigt 70 Mitarbeiter.