Handwerkspräsident zum Herbstgutachten – Zum heute vorgelegten Herbstgutachten der Forschungsinstitute erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
„Gut ist es, dass die Institute für 2012 ein Wachstum voraussehen, negativ ist, dass es nur noch bei 0,8 Prozent liegen soll. Deutschland sollte sich höhere Wachstumsziele setzen. Das Handwerk wird mit seinen Betrieben jedenfalls alles dafür tun, dass sich das Wachstum und die gute Beschäftigungsentwicklung fortsetzen. Dazu gehören aber auch notwendige politische Weichenstellungen. In diesem Zusammenhang weisen wir noch einmal mit Nachdruck darauf hin, wie wichtig es ist, schnell die für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung notwendigen Beschlüsse zu fassen.
2011 ist es für das gesamte Handwerk erfreulich, dass die Binnennachfrage ein maßgeblicher Stabilitätsanker bleibt. Ungeachtet der offenkundigen Risiken aus der Staatsschulden- und Vertrauenskrise und der hieraus entstehenden Abschwächungen bei Exporten und Ausrüstungsexporten bleibt auch aus diesem Grund die für 2011 von den Instituten prognostizierte Wachstumsrate mit 2,9 Prozent positiv.“