Auf sechs Seiten zeigen die Bildungszentren in ihrem aktuellen Forderungspapier auf, welche gesellschaftspolitische Verantwortung sie übernehmen, inwieweit sie eine Bevorzugung staatlicher Bildungsinstitutionen wahrnehmen und wo ihre großen Sorgen liegen: Eine Prioritätenverschiebung zu Gunsten der akademischen Bildung gefährdet mittel- bis langfristig die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes.

Mehr als 110 Bildungszentren in Trägerschaft handwerklicher Organisationen fordern:

1. Eine Gleichstellung der beruflichen Aus- und Weiterbildung gegenüber der allgemeinen Bildung

2. Eine verlässliche Förderung der gewerblich-technischen Bildungsinfrastruktur

3. Die nachhaltige Sicherung der von der Wirtschaft verantworteten Aus- und Weiterbildung durch den Einsatz von mehr Landesmitteln.

4. Die Öffnung der EU-Struktur-Förderprogramme für Investitionen in beruflichen Bildungszentren

Westdeutscher Handwerkskammertag, Unternehmerverband Handwerk NRW und die Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften in NRW verdeutlichen, dass das Handwerk das Land um erhebliche Kosten entlastet, aber eine verlässliche Förderung bei der Modernisierung der Bildungszentren benötigt.

Das Forderungspapier finden Sie unter www.handwerk-nrw.de/positionen