Berufsnachwuchs auf der festlichen Innungsversammlung losgesprochen: Am 1. Dezember 2010 hatte die Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf zur festlichen Innungsversammlung geladen. Rund 700 Gäste und Ehrengäste folgten dieser Einladung in die Rheinterrasse Düsseldorf.

Obermeister Andreas Peeters sprach in seiner Begrüßungsrede unter anderem auch die zur Zeit im Schornsteinfegerhandwerk heftig diskutierte Vergabepraxis von Kehrbezirken an.

Nach den Grußworten des Präsidenten der Handwerkskammer Münster Hans Rath und des Präsidenten des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Hans-Günter Beyerstedt hielt die neue Düsseldorfer Regierungspräsidentin Anne Lütkes die Festansprache.

Hierbei sagte Lütkes in ihrer Funktion als oberste Dienstaufsicht der Bezirksschornsteinfeger zu, unter anderem eine Regelung auf Landesebene zu erreichen, die einen gerechten Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen der langjährig erfolgreichen Bezirksschornsteinfegermeister und den Neu-Bewerbern um einen Schornsteinfeger-Bezirk darstelle. Dafür erntete sie auch viel Zustimmung bei den Zuhörern im Saal.

Insbesondere interessierte dieses Thema natürlich auch 30 junge Menschen im Saal, die in diesem Jahre ihre Gesellenprüfung erfolgreich absolviert hatten und möglicherweise später mal als Meister auch einen Kehrbezirk erhalten wollen. Obermeister Peeters sprach diese nunmehr feierlich von den Pflichten als Auszubildende los. Peeters betonte, er sehe es besonders positiv, dass sich immer mehr junge Frauen für eine Ausbildung zum Schornsteinfeger entscheiden.

Nach verschiedenen Ehrungen lud der stellvertretende Obermeister Manfred Flore die Anwesenden noch zum gemeinsamen Mittagessen. So bildet diese Innungsversammlung auch einen sehr traditionsreichen und festlichen Rahmen für die Lossprechungsfeier. Zugleich gelingt es dabei der Schornsteinfegerinnung immer wieder nicht nur untereinander, sondern vor allem mit vielen Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen.