Welche Partei ist die Beste fürs Handwerk? Versprechungen, Wahlkampfparolen und Grabenkämpfe innerhalb der Parteien machen es auch den Handwerksunternehmern nicht leicht, ihre Entscheidung für die Bundestagswahl 2013 zu treffen. Darüber hinaus werden im Wahlkampf nicht alle für Unternehmer wichtigen Themen in der Öffentlichkeit diskutiert. Für den einzelnen Wähler ist es so sehr mühsam, die für ihn wichtigen Positionen und Ziele der Parteien in Erfahrung zu bringen.

Informationen und eine erste Entscheidungshilfe für Unternehmer bietet ‚handwerk magazin‘ mit einer Wahlhilfe im Internet, die speziell auf das Handwerk zugeschnitten ist: Unter handwerk-magazin.de/bundestagswahl werden 14 Positionen zu handwerkspolitischen Themen abgefragt und im Anschluss mit den Plänen der fünf Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis90/Die Grünen und Die Linke verglichen. In der Auswertung erfahren die Nutzer, mit welchen Parteiplänen es die größte Übereinstimmung zum eigenen Meinungsbild gibt.

Hierfür hat ‚handwerk magazin‘ in einem mehrstufigen Prozess die Wahlprüfsteine der Handwerksorganisationen analysiert und in einer großen Online-Wahlumfrage nachgefragt, welche Themen den selbstständigen Handwerksunternehmern wichtig sind. Die Umfrageergebnisse zu den Themenkomplexen Energie, Gesundheit, Bildung, Vorsorge und Wirtschaft haben gezeigt, dass die Handwerkerinnen und Handwerker klare Vorstellungen haben, welche Hausaufgaben sie der neuen Regierung nach der Wahl mit auf den Weg geben wollen. Besonders bei Fragen zu Ausbildung und wirtschaftspolitischen Themen zeichnet sich ein einheitliches Stimmungsbild ab, neben den großen Themen sind es aber auch vermeintlich kleine Dinge, wie z.B. die Rundfunkbeiträge, bei denen die künftige Regierung nach Ansicht der Handwerksunternehmer handeln sollte.

Auf Grundlage der Ergebnisse hat ‚handwerk magazin‘ bei den fünf großen Parteien nachgefragt, wie sie zu den einzelnen Thesen stehen. Die Aussagen hat das Wirtschaftsmagazin auch mit den Forderungen des Handwerks verglichen. Das überraschende Ergebnis: Bei mancher Handwerksforderung bekommen Unternehmer Schützenhilfe von einer Partei, die üblicherweise nicht als handwerksnah gilt. Welche Partei die handwerkerfreundlichste Politik verspricht, lesen Abonnenten von ‚handwerk magazin‘ im Titelthema der September-Ausgabe, die am 5. September erscheint.

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