Innungsmitgliedschaften ohne Tarifbindung sind im Handwerk Ausnahmeerscheinungen, so ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte in einem Statement für die Deutsche Handwerks-Zeitung. Die Sozialpartner sollen sich, so Schulte, gemeinsam für mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen einsetzen. 

Der ZDH tritt seit jeher gemeinsam mit den Gewerkschaften für eine Stärkung der Tarifbindung im Handwerk ein. Flächentarifverträge sind dabei ein bewährtes Instrument, um zu maßgeschneiderten Lösungen für Handwerksbetriebe und ihre Beschäftigten zu kommen. Dies zeigt nicht zuletzt der Mindestlohn-Abschluss im Friseurhandwerk, der heute in Kraft tritt.

Mitgliedschaften ohne Tarifbindung sind im Handwerk Ausnahmeerscheinungen, die auf besondere regionale oder branchenspezifische Gegebenheiten zurückzuführen sind.

Für den ZDH ist die Sozial- und Tarifpartnerschaft im Handwerk ein hohes Gut, das es stets an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und zu stärken gilt. Daher setzen wir mehr denn je auf zeitgemäße und mittelstandsgerechte Ansätze auch von Seiten der Gewerkschaften.