Viele Handwerksbetriebe ermöglichen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ehrenamtliches Engagement und würdigen dies mit besonderer Anerkennung. Bei einem Besuch der Klausurtagung des Präsidiums des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gab es dafür von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière ein besonderes Lob. ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer stellte fest, dass „diese außerordentliche Leistung im Handwerk möglich ist, weil gesellschaftliche Verantwortung in besonderer Weise gelebt wird“.

Mit dem Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) war sich der Bundesinnenminister einig, dass das Handwerk auch einen wichtigen Beitrag zur Integration von Migranten in Deutschland leistet. ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer sagte: „Das Handwerk nimmt auch hier seine gesellschaftliche Verantwortung wahr und trägt in einem gewissen Rahmen zur Fachkräftesicherung bei.“ In diesem Zusammenhang wurde auch die Rechtslage von jungen abgelehnten Asylbewerbern in der Ausbildung besprochen.

Bundesinnenminister und ZDH-Präsidium erzielten im Rahmen des Meinungsaustausches am Donnerstagabend in Berlin auch hohe Übereinstimmung bei den Themen handwerkliche Selbstverwaltung, Sicherheit und Kriminalprävention, sowie Wirtschaftskriminalität im Internet.

Foto: v.l.: Thomas Zimmer, ZDH-Vizerpäsident, Hans Peter Wollseifer, ZDH-Präsident, Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Inneren, Holger Schwannecke, ZDH-Generalsekretär; Copyright: ZDH/Agentur Bildschön