Datenschutz und Datensicherheit sind keine Nischenthemen für Experten, sondern gehen uns alle gleichermaßen an. Auf dem „Rechtspolitischen Podium“ des ZDH zum Thema „Datenschutz und Datensicherheit in der digitalen Welt – Herausforderung für Bürger, Betriebe, Organisationen und Behörden“ fordert Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH: „Die Bundesregierung muss Datenschutz und Datensicherheit stärker unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in den Blick nehmen.“

Bei der weiteren Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung darf die Leistungsfähigkeit von Betrieben und Behörden nicht durch stetig steigende bürokratische Belastungen gehemmt werden. „Datenschutz und Datensicherheit müssen effizient und praxisfreundlich gestaltet werden“, so Schwannecke. Die gegenwärtige Debatte zur Reform des europäischen Datenschutzrechts bietet aus Sicht des Handwerks hierfür eine Chance. Aber, so Schwannecke: „Die ersichtlichen Fehler, die beim Verbraucherrecht mit seinen in der Praxis kaum noch umsetzbaren Vorschriften gemacht wurden, dürfen beim Datenschutz nicht wiederholt werden.“

Foto: v.l.: Dr. Manja Schreiner, ZDH-Abteilungsleiterin Recht, Dr. Hartmut Isselhorst, Abteilungsleiter Cyber-Sicherheit Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin Bundesministerium des Innern, Holger Schwannecke, ZDH-Generalsekretär, Andrea Voßhoff, Bundesdatenbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Tanja Samrotzki, Journalistin, Dieter Janecek, MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Bundestagsfraktion

Quelle: ZDH