Auf der Delegiertenversammlung des Innungsverbandes für Orthopädieschuhtechnik Nordrhein-Westfalen am 21.September 2013 in Lünen wurde Landesinnungsmeister Ludwig Vorholt einstimmig im Amt bestätigt. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurden die bisherigen Stellvertreter Werner Siebelhoff und Christoph Wallenborn. Den Vorstand komplettieren die Herren Stiensmeier, Radtke und Volkery.

Geschäftsführerin Irene Zamponi würdigte Vorholt und dankte ihm für die geleistete Arbeit in den letzten 10 Jahren. Im Anschluss gab es einen kurzen Sektempfang, bevor die anwesenden Delegierten sich an die Abarbeitung der weiteren Tagesordnung begaben.

Anlässlich seiner Wiederwahl gab Landesinnungsmeister Vorholt ein Interview, das sie in Auszügen nachfolgend lesen können:

Was sind Ihre weiteren Ziele und Visionen?

Ludwig Vorholt: Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wollen wir unsere Anstrengungen verstärken und dem Berufsbild der Orthopädie-Schuhtechnik zu einem moderneren Image verhelfen. Für unsere Mitglieder haben wir im letzten Jahr mit nahezu allen Kassen neue, auskömmliche Verträge abgeschlossen. Außerdem haben wir Verfahrensanleitungen ausgearbeitet und damit unseren Betrieben bei ihrem Ritt durch den „Vertragsdschungel“ eine wichtige Hilfe an die Hand gegeben. Auch bei Abrechnungsproblemen stehen wir ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Nicht zu vergessen das Präqualifizierungsverfahren. Auch dabei haben wir alle erforderlichen Schritte rechtzeitig eingeleitet und eine günstige „Flatrate“ zum Wohl unserer Betriebe ausgehandelt. Für die nächsten Jahre wollen wir diese Dienstleistungsbereiche nochmals erweitern. So werden unsere Mitglieder auf unserer neuen Homepage im geschützten Bereich in Zukunft noch mehr Arbeitshilfen finden.

Es ist Ihnen also ein Anliegen, Ihren Mitgliedsbetrieben in allen Bereichen Hilfestellung zu geben?

LV: Ja, genau. Es ist unser Ziel, von unseren Mitgliedern als Helfer für ihre Sorgen und Nöte wahrgenommen zu werden und ihnen die gewünschten Dienstleistungen auf allen Ebenen bieten zu können. Ein besonderes Projekt ist auch unsere internetbasierte Plattform „Moodle“, bei der die Auszubildenden ihr erlerntes Wissen in einem geschützten Bereich abfragen und überprüfen können. Eine Ausweitung dieser Plattform ist, auch für Mitglieder, durchaus vorstellbar.

Das hört sich noch nicht nach „Amtsmüdigkeit“ bei Ihnen an?

LV: Wir arbeiten mit unserem aktuellen Vorstand über einen langen Zeitraum sehr homogen zusammen. Trotzdem wird es unsere Aufgabe sein, junge Kollegen an die Vorstandsarbeit heranzuführen, bevor unser Vorstand „vergreist“. Wie in einem gut geführten Betrieb ist es wichtig, seinem Nachfolger ein gut bestelltes Haus zu hinterlassen. Diese Hausaufgabe werden wir innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre erledigen. Natürlich werden wir dabei auch die kurz- und mittelfristigen Ziele, zum Beispiel die ständige Kommunikation mit den Vertragspartnern und die erfolgreiche Außendarstellung unseres Verbandes, nicht aus den Augen verlieren.

Wir wünschen dem Obermeister und seinem Vorstand von dieser Stelle aus dabei viel Erfolg.