Stuttgart/Berlin, 28. Februar 2012: Handwerkspräsident Kentzler lobt Innovationskraft junger Rollladen- und Sonnenschutztechniker – Die Sonderschau „Junge Talente“ präsentiert dem Fachpublikum bei der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz R + T 2012 in Stuttgart 14 herausragende Prüfungsarbeiten junger Meister und Gesellen des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks. Die Ehrung des Nachwuchses übernahmen Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), und Wolfgang Cossmann, Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS). Die Arbeiten werden vom 28. Februar bis 3. März 2012 ausgestellt.

Kentzler zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Exponate und der Innovationskraft des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks – sind doch unter den Ausstellungsstücken ist auch die Arbeit zu finden, die im Rahmen des Innovationspreises 2012 der Messe Stuttgart mit dem Sonderpreis der Handwerksjugend ausgezeichnet wurde.

Kentzler forderte den Nachwuchs im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk auf, den Meisterbrief als die Spitzenqualifikation im Handwerk anzustreben: „Wir haben erreicht, dass der Meisterbrief jetzt im Deutschen Qualifikationsrahmen gleichwertig neben dem Bachelor eingeordnet wird. Der Meisterbrief öffnet auch die Tore zu den Hochschulen. Damit gewinnt die berufliche Bildung an öffentlicher Anerkennung!“ Kentzler, selbst Handwerksunternehmer, sieht im Meisterbrief auch die Chance für die Betriebe, sich in den zulassungsfreien Berufen der Anlage B1 gegenüber nicht qualifizierten Mitbewerbern abzusetzen: „Der Meisterbrief ist das Gütesiegel!“.

Cossmann bedauerte den drastischen Rückgang der Meisterprüfungen im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk wegen des Wegfalls der Meisterpflicht nach der Handwerksreform 2004. Unter den „Jungen Talenten“ seien heute weniger Meister und mehr Gesellen zu finden. Cossmann: „Immerhin stellen wir eine Trendumkehr fest: Die Meisterzahlen steigen wieder infolge der modernisierten Meisterprüfungsverordnung von 2007.“