Das Handwerk lehnt Teilqualifikationen und eine Modularisierung der Ausbildung ab. Gegenüber dem Handelsblatt (07. April 2014) kritisiert ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke entsprechende Pläne: „Sie leisten einer Abkehr von der erfolgreichen dualen Ausbildung Vorschub.“ Gemeinsam mit dem DGB plädiert der ZDH in einem Positionspapier für eine ganzheitliche Berufsausbildung.

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gegenüber dem Handelsblatt: „Das Handwerk will jungen Menschen langfristige und nachhaltige Berufsperspektiven geben. Immer kürzere Innovationszyklen bei Technik, Werkstoffen und Maschinen und die wachsenden Dienstleistungsansprüche stellen hohe Anforderungen an die Ausbildung und die Weiterqualifizierung der Fachkräfte. Das Handwerk lehnt deshalb Teilqualifikationen und eine Modularisierung der Berufsausbildung ab. Sie leisten einer Abkehr von der erfolgreichen dualen Ausbildung Vorschub. Außerdem unterlaufen sie die Beschäftigungsfähigkeit. Denn gerade in den kleinen und mittleren Betrieben ist eine umfassende berufliche Handlungskompetenz gefordert. Anders sind die Arbeits- und Geschäftsprozesse nicht zu bewältigen.“

Positionspapier zum Download