Nach 24 Jahren Kreishandwerkerschaft:  Obermeister, Geschäftsführer, Kolleginnen und Kollegen – alle waren erschienen, um Susanne Rottmann, den „Wirbelwind“ im Sekretariat des Hauptgeschäftsführers, in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Geboren in Hessen und zur Arzthelferin ausgebildet, wechselte sie in den Bürobereich. Nach verschiedenen Anstellungen im hessischen Raum verschlug es sie 1979 nach Düsseldorf und am 1. Februar 1989 begann sie in der Kreishandwerkerschaft als Sekretärin in der Rechtsabteilung. Ab dem 1: März 1995 übernahm sie das Sekretariat des damaligen Hauptgeschäftsführers Wilhelm Lettgen. Als Lutz Denken im April 2001 die Hauptgeschäftsführung übernahm, blieb Susanne Rottmann auch weiterhin im Vorzimmer.

In Vertretung für den Kreishandwerksmeister beschrieb Obermeister Rolf Thöne Werdegang, Aufgabengebiete und Leistungen von Frau Rottmann und sprach ihr den Dank des Düsseldorfer Handwerks aus. Dieser Gratulation schlossen sich insbesondere die Obermeister der von ihr betreuten Innungen aus ganzem Herzen an.

Hauptgeschäftsführer Lutz Denken zeigte sich auch persönlich berührt vom Weggang seiner Chefsekretärin. Er stellte fest, dass die Kreishandwerkerschaft und auch er persönlich durch ihr langjähriges außergewöhnliches Engagement besonders gut aufgestellt seien. Daher habe er Susanne Rottmann ganz besonders zu danken.

Für die Kollegen schilderte Wolfgang Müller, wie unermüdlich Frau Rottmann im Einsatz für die Kreishandwerkerschaft war. Manchmal sei es schwer gewesen, sie – die direkt immer aufsprang, wenn man eine Frage stellte – wieder auf ihren Platz zurück zu schicken. Aber, da sie ständig von Unruhe getrieben sei, werde es den Kollegen nun nicht bange, dass Frau Rottmann in den RUHEstand käme – es werde eher ein aktivitätenreicher und lebensfroher neuer Lebensabschnitt werden.

In allen Reden lag die Betonung auf der Würdigung des beständigen Einsatzes für die Kreishandwerkerschaft unter Zurückstellung der eigenen Bedürfnisse. Und alle Redner wünschten ihr nun ausdrücklich Zeit für sich selber um die schönen Dinge im Leben zu genießen, die solange zurückgestanden hatten.

Die „Neu-Ruheständlerin“ zeigte sich sehr bewegt von dem zahlreichen Dank, den vielen guten Wünschen und der schönen Verabschiedung. Zahlreiche kleine Aufmerksamkeiten zeigten die Wertschätzung, die sie im Kreise der Ehrenamtsträger sowie Geschäftsführung und Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft genoss. Nach der Verabschiedung verbrachte Frau Rottmann schon einige erholsame Tage auf Sylt um sich für ihre neue Lebensphase einzustimmen.

Am 30. April ist nun ihr formell letzter Arbeitstag. Wir danken Susanne Rottmann auch von dieser Stelle aus nochmals ausdrücklich für ihre hervorragenden Leistungen und wünschen ihr für die Zukunft Gesundheit, Glück und viele schöne Erlebnisse in ihrem „Un-Ruhestand“. Im Vorzimmer unterstützen nun Duygu Duran und Beate Kwiotek den Hauptgeschäftsführer Lutz Denken bei seiner Arbeit.

Susanne Rottmann (vordere Reihe Mitte)
im Kreise von Obermeistern, Geschäftsführern, Kolleginnen und Kollegen