„…den ganzen Rest haben wir gemacht“ – Auch 2012 geht Sympathie- und Aufklärungsoffensive mit Vollgas weiter. 2012 geht die Imagekampagne des Handwerks ins zweite Kampagnenjahr und ist nicht zu bremsen. Deshalb Augen auf im Straßenverkehr: Im Wagen vor Ihnen fährt ein Handwerker – leicht zu erkennen an den Aufklebern „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ und am Spruch „Wenn die Arbeit ruft, kaum zu bremsen.“ Auch an den Straßen wirbt das Handwerk auf zahlreichen Großplakaten für den Berufsstand. Die Imagekampagne fällt einfach überall auf.

Vor zwei Jahren, am 16. Januar 2010, startete die bundesweite Imageoffensive des deutschen Handwerks mit einem starken Werbespot, der zeigt wo wir heute ohne das Handwerk wären: Zurück in der Steinzeit. Ohne die fünf Millionen Beschäftigten in 990.000 Handwerksbetrieben wäre das Leben einfach die Hölle. Denn dann gäbe es nicht den Bäcker, Fleischer oder Friseur gleich um die Ecke. Deshalb ist das Handwerk die Wirt­schafts­macht von nebenan, mit sage und schreibe 465 Milliarden Euro Jahresumsatz. Das freut die Stadt­kämmerer und Finanzminister. Während die Banken Milliarden in den Sand gesetzt haben, sorgt das Hand­werk dafür, dass uns nicht das Licht ausgeht. Ohne das Elektrohandwerk würden wir alle im Dunkeln sitzen. Kurzum: Die Handwerker sind aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken.

Mit frechen Sprüchen zum Hingucken warb das Handwerk für sich selbst und eroberte mit Humor die Herzen der Menschen. Allein 23 Millionen Menschen sahen 2011 den TV-Spot, weitere 45 Millionen lasen die An­zei­gen in den Printmedien und fast 2 Millionen Besucher haben seit Kampagnenstart die vielfältigen Infor­ma­tions­möglichkeiten auf der Website www.handwerk.de genutzt. Nicht nur die breite Bevölkerung kam damit nicht am Handwerk vorbei – auch Kanzlerin Dr. Angela Merkel zeigte sich von der Wirtschaftsmacht von nebenan beeindruckt: „In nahezu allen Bereichen des Lebens spielt das Handwerk eine Rolle, oft eine sehr bedeutende Rolle. Und dass Sie mit ihrer Imagekampagne darauf hinweisen, finde ich richtig, und das finde ich gut“, erklärte die Bundeskanzlerin 2011 in einer Rede anlässlich des Deutschen Handwerkstages in Berlin. Kammerpräsident Prof. Wolfgang Schulhoff sagt dazu: „Wir Handwerker sitzen nicht mehr am Katzentisch der Politik, sondern werden als die Wirtschaftsmacht von nebenan wahrgenommen.“

1. Tag des Handwerks am 3.9. an Rhein und Ruhr intensiver als irgendwo sonst im Lande

2011 haben die Handwerker das auch zum ersten Mal gefeiert: Am 1. Tag des Handwerks im September drehte sich mit zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland alles nur um das Handwerk. In Düsseldorf fand die zentrale Aktion auf dem Marktplatz vor dem Rathaus statt, bei der sich das Düsseldorfer Handwerk mit zahl­reichen Ständen sowie Events präsentierte und 10.000 Besucher anlockte. Weitere 14 Aktionen der Kreis­handwerkerschaften fanden im gesamten Regierungsbezirk statt. „Kein anderer Kammerbezirk hatte solch eine Dichte und Breite an attraktiven Publikumsveranstaltungen zum ersten „Tag des Handwerks“ auf die Beine gestellt wie der Düsseldorfer“, blickt Schulhoff mit Stolz zurück. Son­derveröffentlichungen in Zeitungen ebenso wie Sondersendungen im Radio und Fernsehen kündigten die dichte Ereignislage im Kammerbezirk an. Künftig soll jedes Jahr im September der „Tag des Handwerks“ ge­feiert werden.

Die Medien berichteten bundesweit über knapp 4.000 Aktionen, die die ganze Vielfalt des Handwerks zeigten: Modenschauen, Rockkonzerte und Ausstellungen begeisterten unzählige Besucher. Fast 3.000 Medien­be­richte über den Tag des Handwerks verdeutlichen die Attraktivität und Größe des Wirtschaftsbereiches. Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), war beeindruckt vom Engage­ment der Handwerker: „Gemeinsam haben wir deutlich gemacht, dass das Handwerk ein vielseitiger, moder­ner und attraktiver Wirtschaftsbereich ist.“

 

Simon Gosejohann hilft bei der Berufswahl

Mit dem Comedian und Moderator Simon Gosejohann konnte das Handwerk einen Sympathieträger für die Jugend gewinnen. Mit viel Humor und frechen Sprüchen hat er Handwerksberufe unter die Lupe genommen. In den insgesamt zehn Berufsfilmen „Simon – die linke Hand des Handwerks“ besuchte er Betriebe und durfte sich unter der Anleitung von Azubis als Handwerker versuchen. Handwerklich konnte Simon dabei wenig über­zeugen, die Filme tun es aber umso mehr: Über 1,6 Millionen Klicks auf die Filme auf der Kampagnen­website und auf YouTube gab’s bereits. Einmal für das Handwerk begeistert, können sich Jugendliche auf www.handwerk.de mit dem „Berufe-Checker“ auf spielerische Weise über die mehr als 130 Handwerksberufe informieren. Der „Berufe-Checker“ zeigt ihnen, welche Handwerksberufe anhand ihrer persönlichen Interessen und Talente am besten zu ihnen passen.

Ausgezeichnetes Handwerk

Die Imagekampagne räumte bereits im ersten Jahr namhafte Preise ab. Auch 2011 konnte sie wieder glänzen und wurde vom Art Directors Club Deutschland, dem Jahrbuch der Werbung sowie den Clio Awards mehrfach ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen gebühren auch allen Handwerkern: Mit ihrer Innovationskraft, ihrem Einsatz und der Leidenschaft für ihr Handwerk inspirieren sie die Kampagne, unterstützen sie bei der Um­setzung zahlreicher Aktionen oder machen diese gar erst möglich. Mit Aufklebern an Fahrzeugen, Fenstern oder mit zahlreichen Werbemitteln tragen sie die Kampagne in die Öffentlichkeit – überall nach nebenan.

Auch 2012 ist das Handwerk nicht zu bremsen

Natürlich geht die Imagekampagne 2012 weiter. Mit neuen Ideen und Sprüchen sowie spannenden Geschich­ten und Events rund ums Handwerk wird sie wieder die Welt des Handwerks präsentieren und für zahlreiche Überraschungen sorgen. Ein besonderes Datum wird dabei – so viel kann verraten werden – der 15. September 2012 sein. Dann heißt es in ganz Deutschland zum zweiten Mal: Auf zum „Tag des Handwerks“.