Steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung für Erreichen der Klimaziele zwingend notwendig. Vor seiner Teilnahme am morgigen Energiegipfel bei der Bundeskanzlerin fordert der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, die Bundesregierung auf, endlich ein Vermittlungsverfahren zum Gesetz uüber die steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden einzuleiten.

Loewenstein wörtlich: „Es kann nicht sein, dass ein so wichtiges Gesetz auf dem Altar parteipolitischer Auseinandersetzungen geopfert wird. Wir brauchen die steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen als drittes Standbein neben den Zinsverbilligungen und den Zuschüssen aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW. Bereits im ersten Halbjahr 2011 sind die Anträge auf Förderung bei der KfW um 60 % zurückgegangen. Das beweist eines: Haus- und Wohnungseigentümer warten ab. Einen derartigen Investitionsattentismus können wir uns nicht leisten. Daher noch einmal unser Appell, das Vermittlungsverfahren einzuleiten.

Für das mittelständische Baugewerbe ist es dabei zunächst unerheblich, ob die Absetzbarkeit progressionsabhängig oder proportional gestaltet wird, wie im Bundesrat bereits diskutiert. Entscheidend ist die steuerliche Förderung der energetischen Sanierung an sich.“