Die kalte Progression sorgt für „heimliche“ Steuererhöhungen und die treffen vor allem kleine und mittlere Einkommen. ZDH-Präsident Otto Kentzler fordert daher im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (14.12.2013): „Wir brauchen den Einstieg in den Abbau der kalten Progression.“

„Steuerpolitisch muss die Ansage weiter lauten: Keine Steuererhöhungen. Das gilt auch für die heimlichen Steuererhöhungen. Wir brauchen einen Einstieg in den Abbau der „kalten Progression“. Er fehlt bedauerlicherweise im Koalitionsvertrag. Denn auch dank der „kalten Progression“ werden die öffentlichen Haushalte bis 2017 noch einmal 14 Milliarden Euro mehr einnehmen, ergab die Steuerschätzung. Es wäre ein wichtiges Signal gewesen, wenn diese Steuererhöhungen – zumindest Schritt für Schritt – von der großen Koalition gestoppt würden. Denn sie betrifft gerade Bürger und Betriebe im unteren und mittleren Einkommensbereich, darunter vor allem das Handwerk und seine Mitarbeiter und ihre Familien!“